Torpedotom und die besten Weihnachtsferien überhaupt

Torpedotom und die besten Weihnachtsferien überhaupt

Tom hat zwei große Probleme: Seine Lehrerin und den dicken Kurt aus der vierten Klasse.

Tom denkt: „ Mut wäre doch ein tolles Weihnachtsgeschenk!“

Aber, wie soll das gehen?

Dann bekommt Tom zu Weihnachten einen Superheldenanzug und – eine Katze.

Jetzt sind die zwei nicht mehr zu bremsen.

Nicht einmal der gemeine Kurt ist mehr sicher vor ihnen.

Eine Superhelden-Mutmachgeschichte für Kinder ab 6 Jahren!

Zum Vor- oder Selberlesen.

Auch für Leseanfänger geeignet!

Verlag Persimplex  90 Seiten, 11.20 € Hardcover. Du kannst das Buch bei Amazon bestellen oder bei der Buchhandlung in Deiner Nähe!

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Viel Spaß beim Lesen wünscht Ines Gölß

 

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Leseprobe:

Unangenehme Verfolger

 

„Schöne Ferien“, wünschte Tom seinem besten Freund.

„Ja, danke, dir auch. Viel Spaß bei deiner Oma“, erwiderte Marc.

Freudig machte sich Tom auf den Weg von der Schule nach Hause. Er schaute kurz zurück, um Marc noch einmal zu winken. Entsetzt bemerkte er, wie drei Kinder ihre Köpfe zusammensteckten, mit den Fingern auf ihn zeigten und seine Verfolgung aufnahmen.

Oh nein, nicht die drei, dachte Tom und fing an zu rennen.

Auch die drei Jungen begannen zu laufen.

Die drei, das waren: der dicke Kurt, Kevin und Lars aus der vierten Klasse. Sie waren in der Schule gefürchtet, weil sie die Kinder der unteren Klassen oft ärgerten. Aber Tom ärgerten sie am meisten. Sie schubsten ihn rum und spotteten über ihn, weil er, wenn er aufgeregt war, zu stottern begann. Und natürlich war er besonders aufgeregt, wenn drei große Jungen auf ihn zukamen, die ihm nicht gerade freundlich gesonnen waren.

Tom rannte, als wäre ein Teufelsreiter mitsamt Flammenwerfer hinter ihm her. Immer wieder drehte er sich nach seinen Verfolgern um. Alle drei waren noch hinter ihm, auch wenn der dicke Kurt immer mehr zurückfiel. Wenn nicht ein Wunder geschah, würden sie ihn gleich einholen. Wo war nur seine Mutter, wollte sie ihn nicht von der Schule abholen? Toms Herz schlug wie wild in seiner Brust. Völlig außer Atem rannte Tom um die nächste Ecke. Fast wäre er mit seiner Mutter zusammengestoßen.

„Entschuldige Tom, ich hätte gerne vor der Schule auf dich gewartet. Aber ich habe noch Geschenke für Oma eingepackt und mich deshalb ein wenig verspätet“, entschuldigte sich Toms Mutter. Erst jetzt bemerkte sie, dass Tom ganz außer Atem war. Außerdem sah er sehr verängstigt aus. „Was ist denn los?“, fragte sie erschrocken.

Da kamen der dicke Kurt, Kevin und Lars schon um die Ecke gehetzt. Schnell bremsten sie ab, als sie Toms Mutter sahen. Auch sie waren außer Atem. Äußerst freundlich grüßten sie (oder sollte man besser sagen: äußerst scheinheilig).

„Guten Tag, Frau Liguster.“

„Guten Tag Jungs, wo wollt ihr denn so schnell hin?“

„Äh, also, wir wollten Tom nach Hause begleiten“, sagte der dicke Kurt, der Anführer der Bande. Verstohlen warf er Tom einen verächtlichen Blick zu.

„Soso, ihr wolltet Tom nach Hause begleiten?“, fragte Toms Mutter. Sie zog die Augenbrauen nach oben und musterte die drei Jungen. Der Blick von Kurt war ihr nicht entgangen.

„Äh, ja. Wir müssen dann los. Auf Wiedersehen, Frau Liguster. Tschüss Tom. Jetzt musst du ja nicht mehr alleine gehen“, sagte der dicke Kurt schnell. Schon waren die drei hinter der Ecke verschwunden.

Hatte Kurt bei „Tschüss Tom“ ein wenig geknurrt oder kam es Tom nur so vor?

„Was war denn das jetzt?“, fragte seine Mutter.

Tom winkte ganz cool ab.

„Ach n-nichts.“ Im Stillen aber war er unglaublich froh, dass seine Mutter plötzlich hier an der Ecke stand und der dicke Kurt mit seinen Jungs keine Möglichkeit hatte, ihn wieder zu belästigen. Tom konnte ein Grinsen nicht verkneifen. Aber er dachte auch: Irgendwann werde ich es euch noch heimzahlen.

Doch die drei Jungs waren nicht sein einziges Problem.